Kreisverband Rosenheim

Unser Faltblatt zur Kommunalwahl zum download:

Neuigkeiten

Bezirksrat Christian Zeininger tritt bei den FW aus und in die Bayernpartei ein

Geschrieben am 20.05.2026

Wegen zunehmender politischer Differenzen hat der oberbayerische Bezirksrat Christian Zeininger Partei und Fraktion der FW verlassen und ist der Bayernpartei beigetreten. Ausschlaggebend war unter anderem die zunehmende Annäherung der FW an die CSU: das Akzeptieren des Auflösens der Schuldenbremse, was zu einer enormen Belastung zukünftiger Generationen führt; die Zustimmung zu unsinnigen Ausgaben (wie z. B. die Anschaffung zweier Panda Bären mit Gesamtkosten von über 50 Millionen €); das Versagen in der Diskussion über die Erbschaftssteuer sowie die ergebnislose Position der FW zur Gestaltung der Schulbegleitung; letztlich die Auflösung der Bundesarbeitsgemeinschaft „Jäger und Schützen“ und der erfolglose Versuch, diese Fehlentscheidung zu korrigieren. Zeininger sieht in der Bayernpartei eine wieder aufstrebende Kraft, welche sich tatsächlich um die Bedürfnisse der bayerischen Bevölkerung bemüht.

Von links: Kreisvorsitzender und Kreisrat Helmut Freund, Bezirksrat Christian Zeininger, Bezirksrat Hubert Dorn

BAYERNPARTEI bildet künftig eigene Fraktion im Rosenheimer Kreistag – Walter Pakulat tritt bei uns ein

Geschrieben am 19.05.2026

Die BAYERNPARTEI wird im neu gewählten Kreistag des Landkreises Rosenheim künftig mit einer eigenen Fraktion vertreten sein. Möglich wird dies durch den Eintritt von Walter Pakulat in die Partei.

Wie bereits aus der regionalen Berichterstattung hervorging, hat Walter Pakulat nach über 30 Jahren seine Mitgliedschaft bei der FDP beendet und ist mit sofortiger Wirkung der BAYERNPARTEI beigetreten. Gemeinsam mit dem Kreisrat und Kreisvorsitzenden Helmut Freund aus Frasdorf, dem Kreisrat Robert Zehetmaier aus Stephanskirchen und Walter Pakulat wird die BAYERNPARTEI nun in der kommenden Wahlperiode vom 1. Mai 2026 bis zum 30. April 2032 mit einer eigenen Fraktion im Kreistag des Landkreises Rosenheim vertreten sein.

Walter Pakulat stammt aus der Marktgemeinde Bruckmühl und war bereits bei der vergangenen Kommunalwahl als Kandidat der BAYERNPARTEI in seiner Heimatgemeinde für den Marktgemeinderat angetreten. Da die FDP in Bruckmühl keine eigene Liste aufgestellt hatte, kandidierte Pakulat damals für die BAYERNPARTEI und konnte dabei eines von zwei Marktgemeinderatsmandaten für die Partei erringen.

Helmut Freund zeigt sich über den Wechsel hocherfreut:

„Dass die BAYERNPARTEI mit Walter Pakulat einen derart engagierten, erfahrenen und kommunalpolitisch versierten Mandatsträger gewinnen konnte, ist für unsere Partei ein sehr großer Erfolg! Ich freue mich sehr auf die zukünftige Zusammenarbeit innerhalb unserer Kreistagsfraktion. Gemeinsam werden wir die Arbeit in den Ausschüssen und innerhalb der Fraktion sachorientiert, konstruktiv und mit klarem Blick auf die Interessen unserer Heimat vorbereiten und gestalten.

Bereits in den vergangenen Wahlperioden durften wir die Zusammenarbeit mit Walter Pakulat im Rahmen einer Ausschussgemeinschaft mit der FDP sehr schätzen lernen. Wir kennen uns bereits seit vielen Jahren aus der kommunalpolitischen Arbeit und dem vertrauensvollen Miteinander. Umso mehr freut es mich, dass wir diesen gemeinsamen politischen Weg nun auch innerhalb der BAYERNPARTEI fortsetzen können.“

Freund betont zudem die politische Nähe zwischen Walter Pakulat und der Programmatik der BAYERNPARTEI:

„Walter Pakulat steht seit Jahrzehnten für eine liberale, werteorientierte und bürgernahe Kommunalpolitik. Genau diese Haltung prägt auch die BAYERNPARTEI – mit einem klaren Bekenntnis zu kommunaler Selbstbestimmung, regionaler Verantwortung und politischer Vernunft.“

Auch Walter Pakulat äußert sich zu seinem Schritt und erklärt:

"Seit Jahren forderte ich eine echte Neuausrichtung der FDP. Alle meine Hoffnungen wurden aber enttäuscht. Gerade nach den jüngsten Wahlergebnissen war meine Erwartung eine inhaltliche und glaubhafte personelle Erneuerung. 
Auch aktuelle parteiinterne Wahlen zeigen aber leider deutlich, dass wieder ehemalige abgewählte Mandatsträger Verantwortung übernehmen. Mandatsträger die politisch nicht geliefert haben und die dramatische FDP-Krise somit verantworten müssten. Da die Parteilinie nicht mehr mit den persönlichen Überzeugungen übereinstimmt, blieb mir nach weit über 30 aktiven Jahren in der FDP nur noch der Austritt."

Die BAYERNPARTEI sieht sich durch den Eintritt Pakulats in ihrem kommunalpolitischen Kurs bestätigt und blickt geschlossen und motiviert auf die kommende Kreistagsperiode.

Bayernpartei stellt 70 Kreistagskandidaten auf

Geschrieben am 17.01.2026

 

BAYERNPARTEI stellt vollständige Kreistagsliste auf – klare Zukunftsperspektive mit Mut und Vision für den Landkreis Rosenheim
Breit aufgestellt, praxisnah verwurzelt und mit klarer wirtschaftlicher Handschrift

Kürzlich fand die Aufstellungsversammlung der BAYERNPARTEI im Landkreis Rosenheim für die Kreistagswahl am 8. März 2026 statt. Der Kreisvorsitzende und Kreisrat sowie Landratskandidat Helmut Freund begrüßte zahlreiche Mitglieder und Gäste. Besonders freute er sich über die Anwesenheit des Bad Aiblinger Stadtrats und Bürgermeisterkandidaten Florian Weber, der die Wahlleitung übernahm.

Die BAYERNPARTEI stellt für die Kreistagswahl eine vollständige Kreistagsliste mit 70 Kandidatinnen und Kandidaten sowie mehreren Ersatzkandidaten auf. Die Liste wurde im Rahmen der Versammlung einstimmig beschlossen.

Die Zusammensetzung der Liste zeigt eine außergewöhnlich breite berufliche und gesellschaftliche Verwurzelung im Landkreis. Überdurchschnittlich vertreten sind Handwerker – darunter zahlreiche Meister und Selbstständige –, ergänzt durch Vertreter aus dem Mittelstand, der Industrie und dem öffentlichen Dienst. Auf der Liste finden sich unter anderem Elektriker, Zimmerer, Schreiner, ebenso Landwirte, Brauer und Mälzer, Postboten, Beschäftigte aus dem sozialen und kaufmännischen Bereich, Erzieherinnen sowie ein Professor der Medizin, ein Feuerwehrbeamter und zahlreiche aktive Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren. Die Kandidatinnen und Kandidaten kommen aus allen Teilen des Landkreises Rosenheim und spiegeln damit die Vielfalt eines Landkreises mit 46 Städten und Gemeinden wider. Die Altersstruktur reicht von jungen Erwachsenen bis zu erfahrenen Senioren und steht für Praxisnähe, Bodenständigkeit und kommunalen Sachverstand aus allen Generationen.

Als Spitzenkandidat wurde der bereits nominierte Landratskandidat Helmut Freund (35) gewählt. Freund ist Kreisrat und beruflich als Technischer Leiter in der Bauberatung bei einem bayerischen Baustoffhersteller im Bereich Trockenbau tätig. Darüber hinaus ist er tief im gesellschaftlichen Leben des Landkreises verwurzelt – unter anderem als Trachtenvorstand sowie durch sein Engagement in zahlreichen Vereinen, unter anderem als passives Mitglied der Feuerwehr und im Musikförderverein.

In seiner Ansprache machte Freund deutlich, wofür die BAYERNPARTEI im Landkreis steht: Für kommunale Verantwortung, für die Stärkung des Ehrenamts und für faire finanzielle Rahmenbedingungen für den Landkreis sowie für seine Städte und Gemeinden. Gleichzeitig betonte er die wirtschaftspolitische Ausrichtung der Partei: Nach mehreren Jahren wirtschaftlicher Stagnation ohne echte Entwicklung brauche der Landkreis Rosenheim wieder spürbare wirtschaftliche Impulse. Die Bayernpartei verstehe sich dabei als klare Stimme für den Mittelstand, für Handwerk, Selbstständige und regionale Betriebe – sachlich, wirtschaftsnah und mit dem Anspruch, die eigenen politischen Ziele konsequent umzusetzen.

Inhaltlich setzt die Kreistagsliste klare Schwerpunkte auf eine heimatverträgliche Entwicklung des Landkreises. Dazu zählen bezahlbarer Wohnraum, maßvolles und ortsbildverträgliches Bauen sowie generationengerechte Wohnkonzepte. Ein weiterer Fokus liegt auf der Stärkung der regionalen Landwirtschaft und Wertschöpfung, mit kurzen Wegen, fairen Preisen und dem gleichwertigen Nebeneinander unterschiedlicher Bewirtschaftungsformen.

Bei den großen Infrastrukturfragen bezieht die BAYERNPARTEI ebenfalls klar Stellung: Beim Brenner-Nordzulauf setzt sie sich für die Modernisierung und den Ausbau der bestehenden Bahnstrecke ein. Eine zusätzliche Neubautrasse ist aus Sicht der Partei nicht notwendig. In der Gesundheitsversorgung spricht sich die Bayernpartei für den Erhalt aller drei RoMed-Klinikstandorte im Landkreis sowie für das Klinikum Rosenheim als zentralen Stützpunktstandort aus. Helmut Freund war in der vergangenen Periode selbst Mitglied im Aufsichtsrat der RoMed-Kliniken. Ergänzt wird dies durch das klare Bekenntnis zu einer bürgernahen, effizienten Verwaltung und zu einem spürbaren Abbau von Bürokratie.

Ergänzend griff Freund auch ein Thema auf, das ihn bereits im vergangenen Jahr intensiv beschäftigt hatte: Den Durchfahrtsverkehr durch die anliegenden Orte bei Stau auf den Autobahnen. Es sei ein wichtiger und richtiger Schritt gewesen, dass entsprechende Durchfahrtsverbote inzwischen eingeführt und durchgesetzt wurden. „Entscheidend ist nun aber, dass auch die notwendigen personellen und technischen Ressourcen geschaffen werden, um diese Verbote konsequent zu kontrollieren und bei Verstößen spürbare Bußgelder zu verhängen“, so Freund. Wie notwendig diese Kontrollen sind, habe sich zuletzt erneut gezeigt – etwa bei massiven Stauausweichverkehren durch Gemeinden im Süden des Landkreises entlang der A8 sowie im Inntal an der A93.

Mit der Aufstellungsversammlung beginnt für die BAYERNPARTEI nun offiziell die heiße Phase des Kommunalwahlkampfs. Ziel ist es, Fraktionsstärke zu erreichen und die Zahl der Mandate deutlich auszubauen.

„Wir wollen nicht nur verwalten, sondern den Landkreis Rosenheim aktiv gestalten – bodenständig, verantwortungsvoll und gemeinsam mit den Menschen vor Ort“, so Freund zum Abschluss der sehr gut besuchten Kreisversammlung.

 

 

 

Die vollständige Kandidatenliste der BAYERNPARTEI:
1. Helmut Freund, Technischer Leiter, Kreisrat, Frasdorf; 2. Robert Zehetmaier, Selbstständiger Sägewerksmeister, Kreisrat, Zweiter Bürgermeister, Gemeinderat, Stephanskirchen; 3. Florian Weber, Angestellter, Stadtrat, Bad Aibling; 4. Robert Böhnlein, Anlagenmechaniker SHK, Albaching; 5. Brigitte Pelzl, Postangestellte, Aschau im Chiemgau; 6. Franz Hefter, Feuerwehrbeamter, Gemeinderat, Oberaudorf; 7. Andreas Stoib, Brauer und Mälzer, Prien am Chiemsee; 8. Helmut Herreiner, Polizeibeamter i. R., Rott am Inn; 9. Josef Fritz, Schlosser, Kiefersfelden; 10. Verena Staudhammer, Kinderpflegerin, Frasdorf; 11. Josef Maier, Baugutachter, Eiselfing; 12. Maria Fritz, Landwirtin, Kiefersfelden; 13. Alexandra Bär, Postzustellerin, Bruckmühl; 14. Kilian Oberhuber, Kaufmann, Feldkirchen-Westerham; 15. Tyran Braun, Brauer und Mälzer, Kolbermoor; 16. Robert Aberger, Rentner, Brannenburg; 17. Stephan Fröhlich, Betriebswirt, Großkarolinenfeld; 18. Johann Huber, Selbstständiger Trockenbaumeister, Riedering; 19. Florian Beck, Handelsvertreter, Gemeinderat, Stephanskirchen; 20. Michael Seebacher, Selbstständiger Schreinermeister, Bad Feilnbach; 21. Peter Zierer, Schreiner, Breitbrunn; 22. Sebastian Zagler, Selbstständiger Zimmerer, Rohrdorf; 23. Markus Stoib, Maschinenbautechniker, Amerang; 24. Sebastian Pellkofer, Küchenmeister, Aschau im Chiemgau; 25. Florian Berghofer, Logistikmeister, Bad Aibling; 26. Peter Maierhofer, CNC-Fräser, Bernau; 27. Georg Wörndl, Elektrotechniker, Gemeinderat, Frasdorf; 28. Thomas Greiner, Angestellter im öffentlichen Dienst, Vogtareuth; 29. Martin Gruber, Selbstständiger Zimmerermeister und Bautechniker, Raubling; 30. Andreas Tusch, Kaufmann im Groß- und Außenhandel, Schechen; 31. Helmut Mörner, Selbstständiger Trockenbaumeister, Bad Endorf; 32. Margot Sibbers, Erzieherin, Bad Aibling; 33. Peter Rampfl, Elektroniker, Großkarolinenfeld; 34. Günter Haller, Lagerist, Albaching; 35. Johann Gasbichler, Einzelhandelskaufmann, Rimsting; 36. Leonhard Jell, Straßenwärter, Prien am Chiemsee; 37. Bernhard Fischbacher, Elektromeister, Brannenburg; 38. Marie Louise Oswald, Rentnerin, Bruckmühl; 39. Bastian Andrelang, Mechatroniker, Aschau im Chiemgau; 40. Peter Huber, Handwerksmeister, Stephanskirchen; 41. Matthias Stoib, Maurer, Prien am Chiemsee; 42. Maria Freund, Hausfrau, Frasdorf; 43. Markus Goldes, Angestellter, Bad Feilnbach; 44. Tomas Jasenko, Maschinenbauer, Bad Endorf; 45. Florian Summerer, Zimmerermeister, Bernau; 46. Anton Priller, Rentner, Kolbermoor; 47. Ulrich Sibbers, Kaufmann, Bad Aibling; 48. Richard Erdl, Techniker, Raubling; 49. Georg Hötzelsperger, Bundesbankbeamter i. R., Prien am Chiemsee; 50. Michael Hailer, Elektriker, Aschau im Chiemgau; 51. Peter Voggenauer, Postbote, Frasdorf; 52. Hildegard Neumann, Pensionistin, Kolbermoor; 53. Robert Schulz, Rentner, Stephanskirchen; 54. Yvonne Jell, Zimmermädchen, Prien am Chiemsee; 55. Stefan Gsinn, Elektriker, Frasdorf; 56. Anton Anner, Zimmerer, Aschau im Chiemgau; 57. Stefan Kraus, Elektriker, Frasdorf; 58. Brigitte Hötzelsperger, Pfarrsekretärin i. R., Prien am Chiemsee; 59. Georg Oswald, Rentner, Marktgemeinderat, Bruckmühl; 60. Josef Rainer, Landwirt, Riedering; 61. Josef Voggenauer, Selbstständiger Maschinenbauer, Frasdorf; 62. Josef Freund, Rentner, Frasdorf; 63. Johann Berghammer, Selbstständiger Kaufmann, Aschau im Chiemgau; 64. Max Knecevic, KFZ-Mechatroniker, Bad Aibling; 65. Josef Wöhrer, Rentner, Prien am Chiemsee; 66. Simon Hailer, Fliesenleger, Aschau im Chiemgau; 67. Andreas Auer, Selbstständiger Zimmerermeister, Nußdorf am Inn; 68. Sebastian Stöckl, Polizeibeamter i. R., Prien am Chiemsee; 69. Richard Hiebl, Elektromeister, Stephanskirchen; 70. Prof. Dr. Benno Weber, HNO-Arzt, Bad Aibling.

Haushaltsrede Kreisrat Helmut Freund zum Kreishaushalt 2026

Geschrieben am 20.12.2025

„Sehr geehrter Herr Landrat,
sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

über die finanzielle Lage unserer Kommunen wurde in den letzten Wochen viel diskutiert.
Auch im Vorfeld dieser Haushaltsdebatte war deutlich zu spüren, unter welchem Druck Städte, Gemeinden und Landkreise derzeit stehen.

Noch vor einiger Zeit wurde davon ausgegangen, dass eine Kreisumlage von 49,5 Prozent nicht möglich sei.
Vor dem Hintergrund zusätzlicher finanzieller Spielräume auf übergeordneter Ebene ist diese Festsetzung nun doch realisierbar geworden.

Aus Sicht der Bayernpartei ist dies natürlich grundsätzlich zu begrüßen.
Mit der Festlegung der Kreisumlage auf 49,5 Prozent wird eine finanzielle Entlastung an die 46 Städte und Gemeinden des Landkreises weitergereicht. In der aktuellen Situation ist jede Weitergabe von Spielräumen von großer Bedeutung für unsere Gemeinden.

Gleichzeitig halten wir es für wichtig, darauf hinzuweisen, dass diese Entwicklung keine generelle strukturelle Verbesserung der kommunalen Finanzausstattung darstellt, sondern auf zeitlich begrenzten Maßnahmen beruht.
Diese können kurzfristig helfen, stellen aber keine dauerhafte Lösung für die Finanzierung der kommunalen Aufgaben dar.

Der vorliegende Haushalt 2026 vermittelt aus Sicht der Bayernpartei insgesamt ein stimmiges und ausgewogenes Bild.
Die Arbeit der Kämmerei verdient dabei Anerkennung, da sie eine tragfähige Grundlage für die Haushaltsberatungen geschaffen hat.

Ein wichtiger Punkt für uns als Bayernpartei ist der Bereich Personal.
Die Personalkosten haben sich in den vergangenen Jahren deutlich erhöht. Umso bedeutsamer ist es aus unserer Sicht, dass der Personalumfang insgesamt nicht ausgeweitet wurde.
Die Übernahme von selbst ausgebildeten, qualifizierten Kräften erfolgt im Wesentlichen als Ersatz für ausscheidende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Für uns als Kreisräte der Bayernpartei ist es dabei besonders wichtig, dass die eigenen ausgebildeten Fachkräfte bestmöglich übernommen werden.

Ebenso unterstützen wir die Entscheidung, notwendige wesentliche Baumaßnahmen nicht zurückzustellen.
Ein Aufschieben würde aus unserer Sicht keine Entlastung bringen, sondern Kosten lediglich in die Zukunft verlagern und dort möglicherweise erhöhen.
Gerade in wirtschaftlich konjunkturell schwierigen Zeiten ist es aus Sicht der Bayernpartei wichtig, dass die öffentliche Hand antizyklisch handelt und durch Investitionen die regionale Marktwirtschaft stärkt und stützt.

Trotz dieser insgesamt positiven Bewertung des Haushalts sehen wir als Bayernpartei weiterhin ein grundsätzliches Finanzierungsproblem für die Kommunen.
Pflichtaufgaben werden nach wie vor von Bund und Freistaat vorgegeben, ohne dass die Finanzierung durch die Kommunen dauerhaft tragfähig gesichert ist. Das Konnexitätsprinzip – wer Aufgaben überträgt, muss auch für deren Finanzierung sorgen – muss aus unserer Sicht wieder konsequent angewendet werden.

Wir richten diesen Hinweis auch an jene Kolleginnen und Kollegen hier im Raum, die Verantwortung auf Landes- und Bundesebene tragen, und erwarten hier ein entsprechendes Einfordern struktureller Verbesserungen für die kommunale Familie.

Abschließend halten wir fest:
Die Kreisräte der Bayernpartei werden Haushaltssatzung mit Stellenplan 2026 sowie dem Finanzplan zustimmen.“

Neuwahlen bei der BAYERNPARTEI

Geschrieben am 21.09.2025

Kreisverband in Stadt- und Landkreis Rosenheim stellt sich neu auf

Oberaudorf – Bei der Versammlung des Kreisverbandes der BAYERNPARTEI in Stadt- und Landkreis Rosenheim im Gasthaus Ochsenwirt konnte Kreisrat Helmut Freund zahlreiche Mitglieder und Gäste begrüßen – unter anderem den Ehrenvorsitzenden der Partei, Stadtrat Florian Weber aus Bad Aibling, der vor kurzem auch zum Bürgermeisterkandidaten in Bad Aibling gewählt wurde.

Im Anschluss erfolgte die Neuwahl des Vorstandes: Kreisvorsitzender bleibt Kreisrat Helmut Freund (Frasdorf). Seine Stellvertreter sind Kreisrat und Zweiter Bürgermeister Robert Zehetmaier (Stephanskirchen) sowie Gemeinderat Franz Hefter (Oberaudorf). Weitere Funktionen im Vorstand übernehmen Uli Sibbers (Schatzmeister), Andreas Stoib (Schriftführer) sowie mehrere Beisitzer aus Stadt und Landkreis. Als Beisitzer wurden gewählt: Josef Maier (Eiselfing), Margot Sibbers (Bad Aibling), Georg Hötzelsperger (Prien), Florian Weber (Bad Aibling), Florian Berghofer, Josef Fritz (Kiefersfelden), Robert Böhnlein (Albaching) und Georg Wörndl (Frasdorf).

Nach den Wahlen legte Freund in seiner Berichterstattung den Schwerpunkt auf die Kreistagsarbeit. Neben seinem Kreistagsmandat ist er Mitglied im Aufsichtsrat der RoMed-Kliniken, im Aufsichtsrat der kreiseigenen Wohnungsbaugesellschaft sowie im Ausschuss für Kultur, Tourismus und Wirtschaft. Dahingehend berichtete er über Entwicklungen im Landkreis und stellte heraus, dass der Erhalt aller vier Klinikstandorte sowie die Förderung des sozialen Wohnungsbaus seit jeher zentrale Anliegen der BAYERNPARTEI sind.

Große Aufmerksamkeit widmete Freund auch dem Thema Ausweichverkehr im südlichen Landkreis infolge von Staus und Blockabfertigungen. Nach intensivem Kontakt – auch mit dem Bundesverkehrsministerium – konnte inzwischen erreicht werden, dass seit Mitte August in den Gemeinden entlang der A8 von Freitag bis Sonntag sowie an Feiertagen ein Durchfahrtsverbot gilt. Freund hat hier Seite an Seite mit der örtlichen Bürgerinitiative gekämpft – für die Sicherheit und die Lebensqualität der Bürger an der Autobahn.

In puncto Stadtpolitik äußerte sich Freund unter anderem kritisch zu den Parkgebühren auf der Loretowiese in Rosenheim. Seit der Einführung parke dort weder die große Zahl an Pendlern noch Tagesbesucher. Stattdessen weiche der Parkdruck in die angrenzenden Wohngebiete aus, wo Anwohner ihre Stellplätze verlieren. Auch der Einzelhandel leide, weil weniger Menschen zum Einkaufen in die Innenstadt kommen. Die jüngst beschlossene Gebührensenkung werde daran nichts ändern – im Gegenteil: „Wir erwarten, dass die Loretowiese weiterhin gähnend leer bleibt. Deshalb fordern wir nach wie vor die vollständige Abschaffung der Parkgebühren.“

Mit Blick auf die Kommunalwahl 2026 gibt sich der Kreisverband entschlossen: Ziel sei es, wieder mit Fraktionsstärke in den Kreistag einzuziehen und Mandate auf Gemeindeebene auszubauen. „Packen wir es an mit weiß-blauer Politik der BAYERNPARTEI für den Heimatschutz und die liberale Freiheit des einzelnen Bürgers“, so Freund abschließend.


Die neue Vorstandschaft der BAYERNPARTEI in Stadt und Landkreis Rosenheim: (v.l.n.r.:) Georg Wörndl, Robert Böhnlein, Stellv. Kreisvorsitzender Franz Hefter, Kreisvorsitzender Helmut Freund, Schriftführer Andreas Stoib, Margot Sibbers, Schatzmeister Uli Sibbers, Florian Weber, Florian Berghofer, Georg Hötzelsperger, Stellv. Kreisvorsitzender Robert Zehetmaier.

 

 

Termine

Erfolgreicher Einsatz gegen Ausweichverkehr an der A8

Am 17.08.2025

Die Bürgerinitiative „Staufreies Dorf“ in Frasdorf hat sich mit einem klaren Anliegen an Kreisrat Helmut Freund (Bayernpartei) gewandt: den massiven Ausweichverkehr während Staus auf der A8 endlich zu unterbinden. Dieser führte nicht nur zu Lärm- und Abgasbelastungen, sondern gefährdete auch massiv die Verkehrssicherheit in den betroffenen Orten – Rettungskräfte kamen oft nicht mehr rechtzeitig zu Einsätzen.

Helmut Freund griff die Bitte auf und setzte sich intensiv mit der Straßenverkehrsordnung auseinander. Er brachte den § 45 StVO ins Spiel, der den Schutz der Bevölkerung vor Lärm, Abgasen und Gefahren sowie die Sicherung der Verkehrssicherheit in den Ortskernen regelt. Mit diesem Ansatz konnte er einen neuen rechtlichen Weg aufzeigen, der zuvor nicht ins Spiel gebracht worden war. Dabei arbeitete er aktiv im Sinne der Bürgerinitiative, die bis zu diesem Zeitpunkt diesen rechtlichen Aspekt nicht aufgegriffen hatte. Zugleich verdient die Initiative selbst großen Respekt, denn ohne ihr beharrliches Engagement wäre der Stein gar nicht erst ins Rollen gekommen.

Daraufhin wandte er sich zunächst an den Landrat des Landkreises Rosenheim Otto Lederer, der allerdings auf die Zuständigkeit des Bundes verwies. Freund ließ nicht locker, schrieb direkt an dem neuen Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder und konnte zudem die BR-Sendung „Jetzt red i“ für das Thema gewinnen. In dieser Sendung machte er den Missstand öffentlich und stellte klar, dass die Rechtsgrundlage bereits bestehe und nur konsequent angewendet werden müsse. Bundesstaatssekretär Ulrich Lange bestätigte in der Diskussion öffentlich, dass keine Änderung der Rechtsordnung notwendig sei.

Helmut Freund

Das Ergebnis: In den betroffenen Orten an der A8 wurde ein Durchfahrtsverbot umgesetzt – de facto ein Abfahrtsverbot für den Ausweichverkehr. Damit wurde ein Paradigmenwechsel vollzogen, der inzwischen auch von anderen Landkreisen in ganz Deutschland aufgegriffen wird. Wer keinen triftigen Grund für die Durchfahrt hat, etwa Urlauber auf der Durchreise, wird künftig mit einem Bußgeld belegt.

Dank des Einsatzes von Helmut Freund und den Aktionen der Bürgerinitiative wurde ein wirksamer Beitrag zum Heimatschutz geleistet: Die Orte sind wieder sicherer, die Lebensqualität steigt, und Rettungskräfte können ungehindert helfen. Dieses Ergebnis zeigt eindrucksvoll, wie kommunalpolitisches Engagement konkrete Verbesserungen für die Bürgerinnen und Bürger schaffen kann.

Links zum Thema:

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Ortsverbände

Vorstand & Mandatsträger

Rosenheim
Helmut Freund jun.
Kreisverbandsvorsitzender & Kreisrat
Rosenheim
Stephan Fröhlich
stellv. Kreisverbandsvorsitzender
Rosenheim
Robert Zehetmaier
stellv. Kreisverbandsvorsitzender & Kreisrat
Rosenheim
Ulrich Sibbers
Kreisverbandsschatzmeister
Rosenheim
Georg Wörndl
Kreisverbandsschriftführer
Rosenheim
Christian Zeininger
Bezirksrat
Rosenheim
Walter Pakulat
Kreisrat
Rosenheim
Andreas Stoib
Beisitzer
Rosenheim
Florian Weber
Beisitzer & Stadtrat
Rosenheim
Josef Maier
Beisitzer
Rosenheim
Florian Berghofer
Beisitzer
Rosenheim
Margot Sibbers
Beisitzerin