Ortsverband Bad Aibling

Unsere Ziele für Bad Aibling

Wir setzen uns ein

– für eine Reduzierung des Schuldenstandes der Stadt

Unser Ziel ist eine massive Reduzierung der Schulden Bad Aiblings.Dies nicht nur um eine wirtschaftlich leistungsfähige Stadt zu ermöglichen, sondern auch, um weitere Steuer- und Abgabenerhöhungen für Bürger und Unternehmen zu verhindern.

– für eine „ortsverträgliche“ Bauweise in Bad Aibling

Wir sehen die Entwicklung der letzten Jahre sehr kritisch, da sich die Bebauung meist nicht ins Ortsbild einfügt. Nicht nur die Höhenentwicklung sondern auch, die für unsere Region untypischen Flachdachkonstruktionen, passen nicht zum Image einer idyllischen Kurstadt wie Bad Aibling.

– für eine Beendigung des Verkehrschaos in Bad Aibling

Der Verkehr in der Stadtmitte, wird immer dichter, nicht zuletzt auch ausgelöst durch die großen Bauprojekte der letzten Jahre. Der zu erwartende Bevölkerungszuwachs ist auch ein Grund für die notwendige Ertüchtigung der Infrastruktur (z.B.Wasserversorgung, Klärwerk etc.). Wir fordern, besonders bei großen Bauprojekten z.B. die Untersuchungen zur Infrastruktur schon vor Baubeginn.

– für einen verstärkten kommunalen Umweltschutz

Wir setzen uns für eine regionale Energieversorgung ein, besonders durch die Stadtwerke, aber auch durch die Mangfalltal Energie GmbH. Für einen effektiven Umweltschutz ist auch der Erhalt von innerstädtischen Grünflächen wichtig.

– für Regionalität

Aufträge der Stadtverwaltung sollten primär an ortsansässige Betriebe vergeben werden, soweit es das Vergaberecht zulässt.

– für Inklusion

Wir stehen für ein barrierefreies Bad Aibling, um allen Mitbürgern eine lebenswerte Stadt zu bieten.

Was wir erreicht haben

Einführung einer Gestaltungssatzung für den Innenbereich der Stadt: Schlimme Bausünden können so von einer Stadtratsmehrheit verhindert werden.

Wir setzen uns konsequent für eine angepasste städtebauliche Gestaltung der Kurstadt Bad Aibling ein. Bei herausragenden Einzelprojekten, etwa der Suchtklinik an der Rosenheimer Straße, konnte ein Flachdach verhindert und durch ein Satteldach ersetzt werden.

 

Neuigkeiten

Einladung zum Aiblinger Gespräch

Geschrieben am 10.03.2026

hiermit lädt der Ortsverband der Bayernpartei Bad Aibling alle interessierten Aiblingerinnen und Aiblinger zu einem Gespräch über die Themen der Kommunalpolitik ein. Dieses Gespräch findet am

Mittwoch, den 24.03.26 um 19 Uhr

im Gasthaus Kriechbaumer (Ellmosen 60) in Ellmosen statt.

Als Gesprächspartner wird neben dem Bayernpartei Ortsvorsitzenden Florian Berghofer und anderen, auch der Aiblinger Stadtrat Florian Weber vor Ort sein.

Wir danken unseren Wählern!

Geschrieben am 09.03.2026

Der Bayernpartei Ortsverband Bad Aibling wie auch die Aiblinger Liste bedanken sich ganz herzlich bei allen Wählern!

Die Liste konnte Stimmenzuwächse erreichen und Stadtrat Florian Weber ist, mit einem sehr guten Ergebnis, erneut in den Stadtrat gewählt worden.

Bayernpartei und Aiblinger Liste nominieren Stadtratsliste

Geschrieben am 15.10.2025

 

Mit einem gemeinsamen Wahlvorschlag gehen Bayernpartei und Aiblinger Liste in die Stadtratswahlen am 08. März 2026.

Nachdem bereits Stadtrat Florian Weber zum gemeinsamen Bürgermeisterkandidaten gewählt worden ist, wurde nun auch die gemeinsame Liste für die Stadtratswahl im Hotel Johannisbad aufgestellt.

Alle anwesenden Kandidaten stellten sich kurz der Versammlung vor. Neben Stadtrat Florian Weber, waren dies auch der BP Ortsvorsitzende Florian Berghofer, Margot Sibbers, Maximilian Knezevic, Heinz Benninghoven, Ulrich Sibbers, Andreas Maier und Prof. Dr. Benno Weber .

 

Von links stehend: Prof. Dr. med Benno Weber, Maximilian Knezevic, Heinz Benninghoven, Ulrich Sibbers sitzend: Andreas Maier, Margot Sibbers, Florian Weber, Florian Berghofer

Alle Kandidaten bekräftigten in ihren Ausführungen, dass sie gemeinsam besonders für folgende Punkte eintreten:

- Schulden begrenzen, insbesondere durch klare, sich nicht ständig ändernde Planungen, bei Großprojekten, wie z. B. beim Feuerwehrhaus und Klärwerk. Die Fehler, die bei der St. Georg Schule gemacht wurden, dürfen nicht wiederholt werden.

- Für eine regional verträgliche Bauweise in Bad Aibling, wie sie leider z. B. bei Ellmosener Wies, Kellerberg und Harthausen Ost nicht gelungen ist. Aibling darf kein neues Neuperlach-Süd werden.

- Für eine Stärkung der Infrastruktur, wobei auf einen einfachen und funktionalen Standard geachtet werden muss.

Mit Heinz Benninghoven ist auch der Vorsitzende der FDP Bad Aibling auf der Liste von Bayernpartei und Aiblinger Liste vertreten. Die FDP Bad Aibling hatte bereits im Vorfeld eine Wahlempfehlung für den Bürgermeisterkandidaten Florian Weber abgegeben.

Bayernpartei und Aiblinger Liste nominieren Stadtrat Florian Weber zum Bürgermeisterkandidaten

Geschrieben am 17.09.2025

Auf einer gemeinsamen öffentlichen Versammlung, am 16.09.2025, nominierten die Bayernpartei Bad Aibling und die Aiblinger Liste im Ratskeller Bad Aibling ihren Kandidaten für die Bürgermeisterwahl am 08. März 2026.

Dabei wurde Florian Weber, der seit 12 Jahren Mitglied des Stadtrats ist, sowohl vom Bayernpartei Ortsverband, wie auch der neuen Aiblinger Liste einstimmig nominiert.

Auf der gemeinsamen Versammlung wurde auch deutlich, warum die nicht organisierte Aiblinger Liste und die Bayernpartei einen gemeinsamen Wahlvorschlag vorlegen.

Besonders die Bürger, welche nicht in der Bayernpartei Mitglied sind begründeten ihren Schritt, als Aiblinger Liste mit der Bayernpartei zu kandidieren:

Konsequent sei seit Jahren im Aiblinger Stadtrat eine Finanzpolitik von allen Fraktionen betrieben worden, die trotz massiver Mahnungen der Bayernpartei, wie auch des Landratsamtes Rosenheim, zu unmäßigen Schulden geführt hat. Allein die Bayernpartei hätte auf diese verfehlte Politik und ihre Folgen, wie Steuer- und Abgabenerhöhungen hörbar hingewiesen. Gleichzeitig teilt man die Haltung der Bayernpartei zu vielen Bauprojekten in Bad Aibling. Es brauche eine regional verträgliche Bauweise und keine einfallslosen Schuhkarton Bauten. Auch wenn man nicht alle allgemeinpolitischen Ziele der Partei teile, gibt es fast 100 % Übereinstimmung bei den wichtigsten kommunalpolitischen Herausforderungen. Deshalb kandidiert man mit einem gemeinsamen Wahlvorschlag.

Nach seiner Wahl zum Bürgermeisterkandidaten bedankte sich Weber für das große Vertrauen.

In seiner Bewerbungsrede hatte er schon darauf hingewiesen, dass es für Aibling dringend einen grundsätzlichen Politikwechsel geben müsse, um noch schlimmere Belastungen, wie weitere Erhöhungen von Grund- und Gewerbesteuer von den Bürgern abzuwenden und wieder eine aus sich heraus handlungsfähige Kommune zu erreichen. Er habe es sich mit dieser Kandidatur nicht leicht gemacht, aber in der schwierigen Lage, in der sich Bad Aibling befinde, brauche es einen erfahrenen und dennoch neuen Kandidaten, der die falsche Politik der überwältigen Mehrheit im Stadtrat nicht mitgetragen habe.

Als Ausblick wurde schließlich darauf verwiesen, dass im Spätherbst auch ein gemeinsamer Wahlvorschlag für die Stadtratswahlen aufgestellt wird. Hierzu können sich auch noch interessierte Bürger melden, sofern sie die 3 Kernziele von Bayernpartei und Aiblinger Liste teilen. Diese Kernziele sind:

- Schulden begrenzen, insbesondere durch einen einfachen aber funktionalen Standard bei Großprojekten, wie z. B. beim Feuerwehrhaus und Klärwerk. Um nicht die Fehler, die bei der St. Georg Schule gemacht wurden zu wiederholen.

- Für eine regional verträgliche Bauweise in Bad Aibling, wie sie leider z. B. bei Ellmosener Wies, Kellerberg und Harthausen Ost nicht gelungen ist. Aibling darf kein neues Neuperlach-Süd werden.

- Für eine Stärkung der Infrastruktur, wobei auf einen einfachen und funktionalen Standard geachtet werden muss.

Der gemeinsame Wahlvorschlag von Bayernpartei und Aiblinger Liste will so u. a. eine weitere Belastung durch Abgaben-und Steuererhöhungen für die Aiblinger Bürger verhindern!

Haushaltsrede 2025 von Stadtrat Florian Weber, Bayernpartei

Geschrieben am 18.06.2025

 

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

sehr geehrte Damen und Herren,

bei der Vorbereitung dieser Sitzung habe ich unter anderen meine Haushaltsreden der letzten 10 Jahre durchgesehen. Und tatsächlich hätte ich es mir leicht machen können. Ein paar Zahlen aktualisieren und fertig hätte es sein können. Meine Vorhersagen, was die Leistungsfähigkeit, die Schuldensituation, die Entwicklung der freiwilligen Leistungen und die steigenden Steuern und Abgaben betrifft und anderes mehr haben sich leider nahezu alle bewahrheitet.

Aber auch wenn man meinen Worten nicht geglaubt hat, hätte man zumindest auf die Warnungen des Landratsamtes hören sollen. Nicht erst in dieser Wahlperiode, sondern schon länger weist das LRA auf unsere dramatische Lage hin. Das also schon in Zeiten, als die Lage für alle Kommunen noch nicht so schwierig war wie derzeit. Der Schuldenstand liegt in Aibling bei über 300 % des Landesdurchschnittes und das ist hausgemacht!

Beispiele von völlig überdimensionierten Ausgaben bei im Grunde durchaus notwendigen Projekten sind bei uns leider häufiger der Fall. Und leider ist diesbezüglich bei der ganz überwiegenden Mehrheit im Stadtrat keinerlei Lerneffekt zu erkennen. Aus der Erfahrung nicht nur bei der St. Georg Schule lernt man nicht. Nicht genug das man eine Kostensteigerung von den einmal beim Förderantrag geplanten Kosten der Schule von 30 Millionen auf 60 Millionen, durch häufiges Umplanen, mit verursacht hat, sondern dass damit der Eigenanteil der Stadt von 11 Millionen auf 41 Millionen gestiegen ist.

Vielmehr klopft man sich selbst noch auf die Schulter und gönnt sich eine Eröffnungsfeier für € 40.000,- da ja der Ministerpräsident dabei ist. Zugegeben bei der Gesamtsumme scheinbar unbedeutend. Gleichzeitig streichen wir aber bei bei den Vereinszuschüssen Hunderter bis Tausender Beträge, um das LRA damit gnädig zu stimmen und den aktuellen Haushalt genehmigt zu bekommen.

Auch bei dem laufenden Projekt Neubau des Feuerwehrhauses werden die alten Fehler offensichtlich wiederholt. Auch hier wurden schon die ersten Architekten ausgetauscht und die erste Kostenfortschreibung von 19 auf 21 Millionen wurde auch schon beschlossen. Dabei wird es mit Sicherheit wohl nicht bleiben. Zum Vergleich: in Tegernsee wurde gerade ein durchaus vergleichbares Feuerwehrhaus, inkl. Abriss und Neubau, für rund 16 Millionen Euro errichtet.

Aber auch die Entscheidungen um das Moorbadehaus, das Dorfgemeinschaftshaus Berbling, das Kinderhaus Harthausen und weitere zeigen, dass die ganz überwiegende Mehrheit im Stadtrat von dem Motto „ wenn dann aber scho gscheid“ geleitet ist. An sich ja grundsätzlich gut, wenn man es sich leisten könnte! Wir müssen uns aber leider auf einen einfachen und funktionalen Standard beschränken, wie es auch in dem uns auferlegtem Konsolidierungskonzept heißt. Das ist nicht schön aber notwendig und wäre verantwortungsvoll.

Und was sind die Folgen dieser Politik?

Wir diskutieren schon wieder über erneute Abgaben und Steuererhöhungen, d. h. also eine deutliche Mehrbelastung aller Aiblinger Bürger.

Bad Aibling hat einen echten Bedarf an bezahlbarem Wohnraum. Durch aber z. B. eine erneute Grundsteuererhöhung, wie sie angedacht wird, steigen nicht nur die Kosten für Eigentümer, sondern auch für alle Mieter. Das kann es doch nicht sein!

Der Gesamthaushalt der Stadt beläuft sich nach Plan 2025 auf rund 85 Millionen Euro. Der Schuldenstand steht zum 31.12.2024 bei rund 62 Millionen Euro. Für 2025 ist eine Kreditaufnahme von 7.7 Millionen Euro geplant. Schaut man nun in die Finanzplanung 2026 – 2028 wird deutlich, dass in diesen 3 Jahren nochmals insgesamt 25 Millionen Euro Schulden zusätzlich gemacht werden sollen.

Deshalb nochmals mein dringender Appell an alle Stadtratsmitglieder:

Lassen Sie uns gemeinsam noch mehr darauf achten, dass bei allen tatsächlich notwendigen Investitionen ein einfacher aber funktionaler Standard gewählt wird!

Die Bayernpartei lehnt aus den genannten Gründen den Haushaltssatzung sowie die Finanzplanung und das Investitionsprogramm 2024 bis 2028 ab.

Zum Schluss möchte ich mich trotzdem besonders bei unserem Kämmerer Hr. Mennel und seinen Mitarbeitern für die Zusammenarbeit sehr herzlich bedanken. Ihre Tätigkeit ist wahrlich nicht vergnügungssteuerpflichtig. Mir ist bewusst, dass er sich nur an die Vorgaben von Bürgermeister und der Mehrheit des Stadtrates gehalten hat und er für die derzeitigen Finanzsituation keine Verantwortung trägt.

Vorstand & Mandatsträger

Bad Aibling
Florian Berghofer
Ortsverbandsvorsitzender
Bad Aibling
Maximilian Knesevic
stellv. Ortsverbandsvorsitzender
Bad Aibling
Ulrich Sibbers
Ortsverbandsschriftführer
Bad Aibling
Florian Weber
Stadtrat und Beisitzer