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Auch bei der Impfstoffbeschaffung – Bayern könnte es besser allein!

30. März 2021

Derzeit mache Presseberichte über die unterschiedliche Geschwindigkeit in einzelnen bayerischen Regionen die Runde. Dem Vernehmen nach ist etwa Passau schon ziemlich weit, während München hinterher hinkt.

Ohne jetzt auf die Stärken und Schwächen der einzelnen Strategien eingehen zu wollen – allgemein werden eine Knappheit des Impfstoffes und Lieferschwierigkeiten beklagt. Für die Bayernpartei ist dies ein weiterer Beweis dafür, dass die von der Regierung gewählte Lösung – nämlich die Beschaffung in die Hände der von-der-Leyen-Kommission zu geben – beides ist: Es ist die zentralistischste, die man sich denken kann. Und damit auch die ineffektivste.

Die Forderung der Bayernpartei fasste der Landesvorsitzende Florian Weber zusammen: „Es geht hier um die Gesundheit der einheimischen Bevölkerung. Da kann man nicht auf irgendwelche Berliner oder Brüsseler Befindlichkeiten Rücksicht nehmen.

Wir fordern daher, dass Bayern die Beschaffung geeigneter Impfstoffe endlich in die eigenen Hände nimmt. Wir müssen heraus aus diesem Hin und Her und zurück zur Normalität. Weitere „Lock-Downs“, Ausgangssperren, Betriebsschließungen führen zu gravierenden wirtschaftlichen Nachteilen, die langfristig vielleicht sogar negativer sind als die Pandemie-Folgen.

Ich könnte extrem viele Beispiele nennen, wo Bayern ohne Brüsseler oder Berliner Hemmschuh besser gefahren wäre. Und auch bei der Impfstoffbeschaffung gilt – Bayern könnte es besser allein!“

(Bild/Pixabay)