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Verpatzter Impfstart – Merkel und von der Leyen sollten zurücktreten

7. Januar 2021

Noch immer bestimmen die Auswirkungen der Corona-Pandemie den Alltag. Seitens der Politik wird wenig Hoffnung verbreitet, dass etwa der Lockdown bald beendet werden kann. Große Hoffnung hingegen setzen viele in eine Impfung.
Und gleichgültig, was man von einer Impfung nun hält: Jeder, der dies wünscht, sollte geimpft werden können. Allerdings hat nach Bericht einer großen Schweizer Zeitung die Bundesregierung, namentlich Frau Merkel, die bereits im Sommer angelaufenen Ankaufsbemühungen gestoppt. Und die Verantwortung für den Erwerb der Impfdosen an die EU-Kommission abgegeben. Und deren Chefin, Frau von der Leyen, macht das, was sie in der Vergangenheit auch gemacht hat – sie setzt die Dinge in den Sand. Viel zu wenige Impfdosen sind bestellt, allgemein spricht man von einem „verpatzten Impfstart“.

Für die Bayernpartei ist dies ein Skandal. Denn, obwohl einer der ersten Impfstoffe von der staatlich unterstützten bundesdeutschen Firma Biontech stammt, musste nach Presseberichten etwa auch eine französische Firma mitberücksichtigt werden. Obwohl deren Produkt noch gar nicht fertig bzw. zugelassen ist.

Das Ganze ist zudem ein weiterer Beleg, dass die derzeitige, zentralistisch organisierte EU nicht funktioniert. Und inkompetentes Personal an der Spitze verschärft die Situation natürlich.

Ergänzend kommentierte der Landesvorsitzende der Bayernpartei, Florian Weber: „Wenn es noch eines Beweises bedurft hätte, dass Frau von der Leyen für ihren Posten absolut ungeeignet ist, dann ist er nun da. Aber auch die Bundesregierung, insbesondere Frau Merkel, haben versagt. Eine Übertragung dieser Aufgabe an die EU-Kommission war, wenn es um die Gesundheit der eigenen Bevölkerung geht, schlich nicht geboten.

Dass man nun das Ganze mit hohlen Phrasen, wie „man wolle keinen Impf-Nationalismus“ zu vernebeln versucht, macht es nicht besser. Frau von der Leyen und Frau Merkel sollten ihre Posten räumen. Am besten umgehend. Denn dieses Dilettieren wird uns noch teuer zu stehen kommen.“

(Bild/Pixabay)