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JA zum offenen Wirtshaus und JA zu regionalen Lösungen

29. Oktober 2020

Der gestern beschlossene Teil-Lockdown ab Montag trifft vor allem Kultur- und Freizeit-Einrichtungen sowie die Gastronomie und das Beherbergungsgewerbe. Nach einer leichten Entspannung während der Sommermonate ist dies ein weiterer Tiefschlag für viele Betriebe, nicht wenig fürchten – zurecht(!) – um ihre Existenz.

Dass „Corona“ gefährlich ist und dass die Politik etwa auf wieder voller werdende Intensivstationen regieren muss, soll an dieser Stelle nicht bestritten werden. Für die Bayernpartei sind die beschlossenen Maßnahmen aber einseitig und treffen zudem die falschen. Denn beispielsweise die Gastronomie hat mit Hygienekonzepten sowie zum Teil baulichen Veränderungen sehr viel dafür getan, das Infektionsgeschehen einzudämmen. Hier nun mit dem ganz groben Keil draufzuschlagen, statt mit intelligenten, vor allem auch regionalen Lösungen zu arbeiten, konterkariert diese Bemühungen. Gerade aber die die, die sich bemüht haben, haben es nach Ansicht der Bayernpartei verdient, dass sie auch jetzt ihre Dienste weiter anbieten dürfen. Zumal es die Statistiken auch nicht hergeben, dass die Bereiche Gastronomie, Hotellerie oder Kultur besonders am Infektionsgeschehen beteiligt wären.

Weitere Aspekte erwähnte der Landesvorsitzende Florian Weber: „Die Politik muss aufpassen. Bisher war die Akzeptanz in der Bevölkerung für die Corona-Maßnahmen hoch. Das scheint sich gerade zu ändern. Aber die Akzeptanz ist für das Wirken der Maßnahmen unerlässlich. Sollte die Bevölkerung beginnen, das alles zu unterlaufen, dann gehen die Anweisungen ins Leere.

Und über eines sollten sich dann doch alle Demokraten einig sein: Auf fehlende Akzeptanz mit zunehmenden Kontrollen und Bespitzelungen auch im privaten Bereich zu reagieren, geht nicht. Und dergleichen Vorschläge aus Union und SPD gibt es ja bereits.

Kurz und plakativ: JA zum offenen Wirtshaus, für regionale Lösungen und keine Bespitzelungen.“

(Bild/Pixabay)