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Wahl der Wehrbeauftragten – Inkompetenz und Postengeschacher als Markenkern der Großen Koalition

8. Mai 2020

Gestern wählte der Bundestag die SPD-Politikerin Eva Högl zur neuen Wehrbeauftragten. Vorausgegangen war dem Ganzen ein parteiinternes Affentheater, bei dem um viel ging – nur um eines nicht: die Bundeswehr respektive die Soldaten.

Vor allem an der Person der Neugewählten entzündete sich Streit, denn mit Verteidigung, Militär oder ähnlichem hatte Frau Högl bislang keine Berührungspunkte. Nach Ansicht der Bayernpartei hätte dieser Umstand allerdings innerhalb der Großen Koalition wenig Irritationen auslösen dürfen, denn Inkompetenz scheint geradezu zur Stellenbeschreibung in der Regierung dazu zu gehören.

Erläuternd hierzu der Kommentar des Bayernpartei-Vorsitzenden, Florian Weber: „Über Gesundheitsminister Spahn kursiert ja mittlerweile das Bonmot, offenbar genüge es als Qualifikation die Apotheken-Rundschau auf dem Klo gelesen zu haben. Aber gerade zu Beginn der Corona-Krise hätte man sich doch jemand mit einem Funken an Sachkenntnis gewünscht. Und auch ein Verkehrsminister, der nicht mal eben voreilig Verträge unterschreibt, wäre schön gewesen.

Aber bei einem solchen Personal-Tableau darf man sich eben auch nicht wundern, dass eine Frau Högl gewählt wird und ihr Vorgänger, der dem Vernehmen nach angesehen und bei der Truppe beliebt war, in die Wüste geschickt wird. Man sollte sich aber auch nicht wundern, wenn sich immer mehr Leute von der Berliner Politik fassungslos abwenden.“

(Bild/Pixabay)