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Die Niedrigzinspolitik der EZB kommt bei den kleinen Leuten an

29. September 2019

Derzeit kommt die Bankenbranche nicht aus den Schlagzeilen. So haben die Commerzbank und die Deutsche Bank massiven Stellenabbau angekündigt. Bei der Commerzbank sollen 4.300 Stellen (und viele Filialen), bei der Deutschen Bank sogar 20.000 Arbeitsplätze abgebaut werden.

Und jetzt hat die Stadtsparkasse München 28.000 langlaufende Prämiensparverträge gekündigt, weil sie sich außerstande sieht, die vor etlichen Jahren vereinbarten höheren Zinsen noch zu schultern. Das gleiche Institut kündigte auch an, dass es nicht mehr ausschließt, für künftige Kunden-Einlagen Strafzinsen zu verlangen.

Damit werden nach Ansicht der Bayernpartei alle diejenigen Lügen gestraft, die behaupten, die Null- und Minuszinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) habe keine negativen Auswirkungen auf die einheimische Bevölkerung. Und auch die, die behaupten, dass die Bundesrepublik vom Euro eigentlich nur profitiere.

Denn nun werden zur „Rettung“ des eigentlich schon gescheiterten Währungsexperiments Euro die kleinen Leute, die einfachen Bürgerinnen und Bürger zu Kasse gebeten. Entweder durch Verlust ihrer Arbeitsplätze oder durch Verlust ihrer Sparguthaben, ihrer Altersversorgung.

Ergänzend bemerkte der Bayernpartei-Landesvorsitzende: „Natürlich ist uns bewusst, dass es gerade bei den Banken viele hausgemachte Probleme gibt. Das ändert aber nichts daran, dass durch die EZB-Politik das Geschäftsmodell der Banken und Sparkassen unmöglich gemacht wird. Dieser Wahnsinn muss endlich ein Ende haben, sonst drohen hierzulande soziale Verwerfungen enormen Ausmaßes.“

(Bild/Pixabay)