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Kein Abschaffen der Zeitumstellung – Kommunikationsdesaster für die Brüsseler Eurokraten

5. Dezember 2018

Frühestens 2021 soll es soweit sein. Frühestens! Das Ende der ungeliebten Zeitumstellungen im Frühjahr und Herbst soll doch nicht schon im nächsten Jahr kommen. Damit erweist sich mal wieder, dass EU-Kommissionschef Juncker den Mund reichlich voll genommen hat, als er deren Ende vollmundig für 2019 versprach.

Für die Bayernpartei ist das ein erneutes Kommunikationsdesaster für die Brüsseler Eurokraten. Der Spitzenkandidat der Bayernpartei zur anstehenden Europawahl, Florian Weber, merkte deswegen auch an: „Die derzeitige Bürokraten-EU braucht sich doch über ihr zunehmend schlechtes Image in immer weiteren Kreisen der Bevölkerung nicht wundern.

Eine mit viel Trara angekündigte Online-Abstimmung brachte ein – zugegeben nicht repräsentatives aber eindeutiges – Ergebnis, dass die Mehrheit die Umstellungen als belastend empfindet und sie nicht will. Danach sagte Juncker in einem seiner lichteren Momente: „Die Menschen wollen das, wir machen das“ – und jetzt ist alles wieder einmal auf den St.-Nimmerleins-Tag verschoben.

Bei den EU-Bürgern verstärkt sich doch der Eindruck immer mehr, dass ihre Interessen kaum Berücksichtigung finden. Erstaunlich, dass sich die EU bei Verboten und Regulierungen immer sehr schnell einigt, bei einer solchen Lappalie aber nicht. Das in Sonntagsreden so gerne angepriesene „Friedensprojekt EU“ ist zu einem bürokratischen Monster verkommen, das an seinem eigenen Gewicht zu ersticken droht.“

(Bild/Pixabay)