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Die Personalie Maaßen – Symptom für den Zustand der Republik (Kommentar)

14. September 2018

Die offenen Baustellen, die drängenden Probleme in der Bundesrepublik Deutschland wachsen täglich. Der Fall Maaßen legt eine politische Polarisierung offen, die jahrzehntelang nicht mehr bekannt war.

Arbeit wäre also genug da, doch das politische Berlin streitet lieber um die Personalie des Verfassungsschutzpräsidenten Hans-Georg Maaßen. Für die Bayernpartei ist dieses Gezänk ein Symptom für den Zustand der Bundesrepublik, die sich mehr und mehr zu einem „failed state“, also zu einem gescheiterten Staat entwickelt.

Der Vorsitzende der Bayernpartei, Florian Weber, kommentierte dann auch: „Ohne die Personalie Maaßen im Einzelnen bewerten zu wollen, bekommt man mehr und mehr den Eindruck, dass die derzeitigen Noch-Großkoalitionäre sich über jeden Vorwand freuen, aufeinander einprügeln zu können, anstatt endlich konstruktiv für die Bürger zu arbeiten. Statt Sachpolitik stehen Profilneurosen, Eitelkeiten und persönliche Befindlichkeiten im Vordergrund.

Es ist geradezu so, als ob man sich auf der Titanic darum streitet, welches Lied denn die Bordkapelle spielen soll. Je eher Bayern sich von dieser Bundesrepublik löst und seine Angelegenheiten in die eigenen Hände nimmt, desto geringer wird der Schaden für unsere Heimat sein. Für die Freiheit Bayerns steht aber nur die Bayernpartei.“

(Bild/Von Bundesministerium des Innern/Sandy Thieme – Bundesministerium des Innern/Sandy Thieme, CC BY-SA 3.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=20328783)